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<pre>Weil der Brause-Klub lediglich in der neutralen Zone nach Belieben schalten und walten durfte, gab es im Freiburger Strafraum meist gepflegte Langeweile zu beklagen.  <p> Im schnelllebigen Fußballgeschäft gehört dieser kleine Ausrutscher natürlich längst zum Schnee von gestern. Dafür wirkt die unmittelbar vor Weihnachten kassierte Pleite beim FC Bayern nun aber möglicherweise umso länger nach.  <p>  Nach dem Beinahe-Sieg gegen Hannover und dem äußerst respektablen 1:1 auf Schalke hörte mit Sicherheit aber auch Schuster die Einschläge schon bedrohlich näherkommen. Schlitterten bereits die Königsblauen in der Veltins Arena in einer am Ende dominant gestalteten Partie nur haarscharf am eigentlich verdienten Dreier vorbei, konnte nun erstmals auch am Böllenfalltor die Überlegenheit eines Gegners beim besten Willen nicht mehr geleugnet werden. <p> Das dürfte einerseits daran liegen, dass RB in der Heimtabelle auf Rang 2 zu finden ist und der FC Augsburger im bisherigen Saisonverlauf nur die siebtbeste Mannschaft sind — und zum anderen daran, dass Leipzig auch in der Vorsaison das Heimspiel gegen den FCA für sich entschieden hat. <p>  „Heute haben wir wieder einen wichtigen Schritt gemacht. Ich denke, dass wir ein Super-Spiel gegen eine sehr starke Mannschaft gemacht haben. Es war ein sehr intensives Spiel, auch wenn keine Tore bei rumgekommen sind“, analysierte Horst Heldt folgerichtig.  </pre>


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<pre>Gladbach hat mit den Mainzern also noch eine Rechnung offen, die nach Möglichkeit am Sonntagnachmittag beglichen werden soll. Dazu ist aber eine deutliche Steigerung notwendig. Gegen den BVB hatte es vorne und hinten nicht gereicht. Die Defensive war mit dem Dortmunder Angriffswirbel heillos überfordert.  <p> „Gegen Bayern musst du mit sehr breiter Brust auftreten. Deswegen tat der Sieg gut.“  <p>  Als bitter erwies es sich dabei nicht zuletzt, dass die Mannschaft mit der Punkteteilung eine völlige Wiedergutmachung für das vorherige 0:3 in Wolfsburg verweigerte: Nach der in Niedersachsen erlittenen Schmach blieb die Trotzreaktion lediglich auf den ersten Spielabschnitt begrenzt. <p> Ganz anders ist es da schon um den Hamburger SV bestellt, dem die nahende Winterpause denkbar ungelegen kommt: Aktuell rufen die Norddeutschen immerhin ein Leistungsvermögen ab, das überhaupt nichts mehr mit einem Abstiegskandidaten gemeinsam hat. <p>  Und dies gilt natürlich umso mehr, wird der entsprechende Tipp noch vom Zusatz „Beide Teams treffen“ ergänzt.  </pre> 


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<pre> Andererseits drohen die Freiburger schon vollauf damit beschäftigt sein, ihr eigenes Päckchen durch das Schwarzwald-Stadion zu tragen; schließlich werden die Gastgeber bereits seit Wochen von nicht minder heftigen Verletzungssorgen heimgesucht.  <p> „Wir haben heute gekämpft und mussten nach zwei Niederlagen über den Kampf wieder ins Spiel finden. Wir haben uns wacker gegen die Angriffe von Gladbach gewehrt und unsere Chancen knallhart genutzt.“  <p>  Mit dem 2:0-Auswärtssieg gegen Augsburg haben die Sinsheimer die Hinrunde ungeschlagen überstanden. Damit gehören die Kraichgauer einem besonders elitären Zirkel an: Die TSG ist der erst sechste Klub, der der das Kunststück einer Hinrunde ohne Niederlage geschafft hat. <p>  Allerdings auch mit schwerwiegenden Fehlern der Freiburger. Wie schon zum Auftakt bei Hertha BSC, wo das Spiel durch ein Gegentor in der Nachspielzeit verloren wurde, und in Köln kosteten haarsträubende Fehler in der Defensive wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. <p>  Nun ist es zwar wahrlich nichts Neues, dass Bayer nicht das Optimum aus seinen (qualitativen) Möglichkeiten macht — und dennoch hat Heiko Herrlich die ihm anvertraute Truppe über die Sommerpause offensichtlich in zuletzt unerreichte Sphären geführt.  </pre>


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<pre> Die kommenden Termine räumen dem VfL in jedem Falle genügend Gelegenheiten zum Punkten ein: An den anstehenden fünf Spieltagen wird dem Vizemeister von 2015 schließlich nur beim undankbar anmutenden Gang nach Leipzig eine echte Überraschung abverlangt.  <p> Angesichts des weniger breit bestückten Kaders dürfte da schon vielmehr in den eigenen Reihen mit ersten Ausfallerscheinungen zu rechnen sein — zumal sich für einige Spieler zuletzt selbst der übliche wöchentliche Rhythmus als zu anspruchsvoll erwies.   <p> Auch das vor wenigen Tagen in die Wertung gebrachte 1:4 gegen RB Leipzig machte wiederum deutlich, dass in der Hintermannschaft einiges in Unordnung geraten ist; satte 11 der insgesamt 24 Gegentreffer haben die Süddeutschen allein in den letzten drei Liga-Runden kassiert. <p>  Ein entsprechend maues Zeugnis stellte es den Königsblauen deshalb aus, dass es selbst gegen den erkennbar verunsicherten VfL erst in der Schlussphase gelang, die eigenen Ansprüche mit aller Entschlossenheit erfolgreich durchzudrücken.  <p> Eine Saison später gab es noch ein 0:0, aber die letzten neun Auftritte auf Schalke gingen alle an die „Königsblauen“ – mit einem Torverhältnis von 18:1! Das heißt: In nur einem der letzten neun Auftritte auf Schalke gelang Hertha ein Treffer (beim 1:2 im Oktober 2015).  </pre>


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<pre> Die Online Wettanbieter schlagen sich aber dennoch leicht auf die Seite der Leipziger. Gemäß des Siegquoten kommen die „Fohlen“ nur als Außenseiter in die Red Bull Arena.  <p> Obwohl sich Schalke zuletzt mit nur einer Niederlage aus den jüngsten sechs Pflichtspielen merklich stabilisierte, kommt die Mannschaft in der Bundesliga einfach nicht vom Fleck.  <p>  Die jüngsten drei Aufeinandertreffen endeten zwar allesamt mit einem Erfolg der Königsblauen, doch der VfB Stuttgart ist wie verwandelt aus der Winterpause gekommen. Die Schwaben haben mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 11:4 den besten Rückrundenstart der Klubgeschichte hingelegt. <p>  Noch verzwickter ist die Lage auf Schalke. Dort wartet man bereits seit drei Ligaspielen auf ein Erfolgserlebnis.  <p> Die falsch getroffenen Entscheidungen in den Schlüsselszenen dürften darüber hinaus auch den enormen Belastungen der letzten Wochen zuzuschreiben sein, die auch ein vom Verletzungspech verfolgter Rekordmeister offenbar noch immer besser auszubalancieren vermag.  </pre>


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